Es reicht!

Weiterhin keine Transparenz bei Stuttgart 21

Wie beim Erörterungsverfahren zum PFA 1.3 am 30.09.14 bekannt wurde, weigert sich die DB AG weiterhin, aktuelle Zahlen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 zu liefern. Selbst der ansonsten das Projekt befürwortende Gemeinderat der Stadt Leinfelden-Echterdingen zweifelte die Leistungsfähigkeit des Filderbahnhofs an und gab deswegen ein Gutachten bei der unabhängigen TU Dresden in Auftrag.
Obwohl die Bahn schon zur Schlichtung im Jahr 2010 Transparenz versprach, wurden an die Gutachter erneut trotz mehrfacher, expliziter Rück/Anfragen nur veraltete Zahlen geliefert.
„Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, dass die Bahn weiterhin versucht, unabhängige Experten zu täuschen. Wer, wie die Bahn, größtenteils mit öffentlichen Geldern baut, schuldet der Öffentlichkeit Transparenz“, so Claudia Moosmann, Stadträtin in Leinfelden-Echterdingen.
Die Filderpiraten fordern die Projektpartner bei Stuttgart 21 auf, endlich Konsequenzen aus dem Verhalten der Bahn zu ziehen. Die Bahn hat den Vertrauensvorschuss restlos verspielt. Solange die Bahn sich der Wahrheit verweigert, ist es unverantwortlich, ihr öffentliche Gelder zur Verfügung zu stellen. Gerade der desolate Zustand der eingereichten Unterlagen zeigt mehr als deutlich, dass die Bahn mit einem Großprojekt wie Stuttgart 21 maßlos überfordert ist.