Kinder müssen spielen

Kinder müssen spielen

Jeder, der Kinder hat, weiß es: Es gibt nichts besseres für sie, als das Spielen, draußen an der frischen Luft.
Jeder weiß das, fast jeder.
Die Verwaltung von Leinfelden-Echterdingen wurde von den eigenen Plänen, junge Familien anzusiedeln, offensichtlich so überrascht, dass sie den Bedarf an Kinderbetreuung komplett falsch eingeschätzt hat. Sie ist jetzt in der unangenehmen Situation, schnell neue Kindergartenplätze ausweisen zu müssen. Wieder einmal sollen die Bürger für die Versäumnisse der Verwaltung büßen.Da Alternativen der Stadt zu teuer sind, soll dem Bolzplatz am Aicher-Layhweg nun ein Kindergarten errichtet werden.
„Wir waren vollkommen überrascht, als wir zufällig erfuhren, dass ausgerechnet unser Bolzplatz geopfert werden soll“, mein Till Elsässer von der Bürgerinitiative „Rettet den Bolzplatz“.
„Dass dieser Spielplatz Teil des Bebauungsplanes von 2006 war, spielt heute wohl keine Rolle mehr“, fährt er fort. „Natürlich haben wir nichts gegen Kindergärten, aber viele von uns sind extra wegen der Spielmöglichkeiten an frischer Luft hergezogen. Dieser Bolzplatz wird intensiv genutzt. Alternativen für unsere Kinder gibt es hier nicht.“
Wir Filderpiraten bemängeln schon länger die geringe Anzahl von Spielplätzen in unserer Gemeinde. Nun soll ein weiterer aus dem Stadtbild verschwinden. Das ist inakzeptabel. Ob nach der Interimszeit von ca 5 Jahren der Spielplatz den Kindern wieder zur Verfügung steht, ist mehr als fraglich.
Wer den Anwohnern helfen will, der findet bei der Gruppe „Rettet-den-Bolzplatz-in-Echterdingen“ bei Facebook weitere Infos.

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